Hütteninformationen

 

Allgemeines

In der holzgetäfelten Gaststube mit dem Kachelofen können Sie gemütlich den Abend außklingen lassen. Außerdem verfügen wir über zwölf Zimmerlagerschlafplätze in vier Zimmern und 55 Lagerschlafplätze in fünf Zimmern. Winter und Selbstversorgerraum mit sechs Lagern, zehn Notlager. Schutzhütte der Kategorie I. Die Hütte ist von Ende Juni bis Ende September geöffnet. Der Winterraum ist ganzjährig zugänglich.

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Das Gebiet

Eine chaotische Geologie macht die Lechtaler Alpen zur vielleicht interessantesten Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen. Das Kaiserjochhaus liegt direkt am Lechtaler Hauptkamm, auf den blumenreichen Bergwiesen des Kaiserjochs zwischen Kaisers im Lechtal und Pettneu im Stanzertal am Arlberg. Die prachtvolle Kulisse bilden felsige Gipfel wie Grieskopf und Malatschkopf, die Hausberge der gemütlichen Hütte.

Die Vielfalt der Gesteinsarten, wie zum Beispiel Fleckenmergel, Oberrätkal oder Hauptdolomit, schaffen rund um die Hütte eine Naturwunderwelt voll Farben und Formen, quirligen Bächen und idyllischen Seen; Fels-, Schutt- und Steilgrasberge wechseln sich ab. Durch die Alpenfaltung entstanden markant aufgerichtete Schichtungen, steile Flanken und Wände.

Besonders beeindruckend ist der Gegensatz zwischen der rauen Bergwelt, die knapp oberhalb der Hütte beginnt, und der üppigen Flora in den tieferen Regionen. Ebenson wie Botaniker kommen auch Tierbeobachter auf ihre Kosten.

Nachhaltig für die Umwelt

Um der großen Verantwortung gegenüber den Schätzen der Natur in der empfindlichen Hochgebirgslandschaft gerecht zu werden, wurde ein für das Kaiserjochhaus geeignetes Konzept für die Energieversorgung (Photovoltaikanlage, Thermosolaranlage unterstützt durch ein Pflanzenöl-BHKW) sowie für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung entwickelt, das bereits im Jahr 2000 umgesetzt wurde.

Gebaut wurden eine Photovoltaikanlage für die Stromversorgung und eine Thermosolaranlage für die Warmwasserversorgung. Bei Schlechtwetterperioden gewährleistet ein Rapsöl-Blockheizkraftwerk, das zusätzlich eingeschaltet wird, die Versorgung. Damit konnte der Bedarf an Flüssiggas erheblich reduziert und der Einsatz von Diesel gänzlich vermieden werden, was wesentlich zum Umweltschutz in den Kalkalpen beiträgt.

Eine mechanische Abwasserreinigungsanlage ergänzt das Konzept, eine Quelle etwa 60 Höhenmeter unterhalb der Hütte liefert natürliches, unbehandeltes Trinkwasser in bester Qualität.

Seit 2005 ist das Kaiserjochhaus mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine ausgezeichnet.